Gedruckter Schmuck


Der Designer Goncalo Campos stellt seine Schmuck Objekte mit einem 3D-Drucker her.

Durch das ausdrucken kann der Designer beliebig große und variantenreiche Schmuckstücke schaffen.


Die Entwürfe des Designers mit dem Namen Camion bestehen aus einem Ring, einer Halskette sowie je einem offenen und einem geschlossenen Armreif.
Durch den Ausdruck entsteht eine leicht rauhe Oberfläche die dem Objekt eine besondere Eigenschaftt und Haptik verleiht.
In Kürze werden noch weitere Ausdrucke des Designers erhältlich sein.

[Quelle: Goncalo Campos]

Hewlett Packard liefert 3D-Drucker aus


Wie in einem unserer früheren Artikel berichtet, ist Hewlett Packard eine strategische Partnerschaft mit Stratasys eingegangen. Es wurde berichtet das HP noch in diesem Jahr einen 3D-Drucker ausliefern wird. Wie nun aus einigen Quellen bekannt wird, wird HP nun schneller als erwartet mit der Auslieferung eines 3D-Druckers beginnen. Die 3D-Drucker die von der Firma Stratasys für HP gefertigt werden voraussichtlich in fünf Euopäische Länder ausgeliefert. Als Ziel ist jedoch geplant die weltweite Verfügbarkeit zu gewährleisten. Sollte dies HP gelingen wird das zu einem sehr entscheidenden Schritt in der noch jungen Fabbing Community.


Wie der Stratasys Vorstandschef und CEO Scott Crump wiederholt: "Wir glauben das die Zeit für einen 3D-Drucker für die breite Masse reif ist. Weiterhin glauben wir das Verkaufs- und Vertriebskapazitäten von HP unvergleichlich sind und zusammen mit Stratasys so eine weltweite Benutzung von 3D-Druckern möglich sein wird."

Die Erste Produktlinie wird sich noch auf den maschinellen Design Markt (MCAD) in den ausgewählten Ländern konzentrieren. Es wird aber nur eine Frage der Zeit sein bis das Engagement HP's auch in den privaten DIY Sektor einzug halten wird und ein günstiger Heim 3D-Drucker erhältich sein wird.

 

[ Update 22. April 2010 - 09:50 ]
HP startet den Verkauf des 3D-Druckers nun im Mai, es werden zwei Modelle angeboten. Der HP DesignJet 3D wird für ca. 15.000 Euro und der HP DesignJet 3D Color für 19.200 Euro im Handel erhältlich sein. Als Druckmaterial wird recyclebarer Kunstoff benutzt das HP Thermoplastic nennt. Der einfarbige Ausdruck ist elfenbeinfarbig, die farbigen Ausdrucke werden in bis zu 8 unterschiedlichen Farben möglich sein.

Fabbing XXL - Das erste gedruckte Gebäude der Welt.


Bisher befasste sich diese Website mit 3D-Druckern die locker auf dem Schreibtisch Platz haben, der 3D-Drucker den der Italiener Enrico Dini aus Pisa in Italien gebaut hat überschreitet dieses Maß aber bei weitem.
Der riesige Drucker ist in der Lage aus einfachem Sand riesige Skulpturen, Strukturen und Gebilde in Stein entstehen zu lassen. Dini der an diesem Projekt in den letzten 7 Jahren gearbeitet hat und seine Fähigkeiten im Programmieren von 6-Achs Industrie Robotern erlernt hat, baute den Drucker den er D-Shape nennt zusammen mit seinem Bruder. Auch die Methode die das Ausgangsmaterial Sand zu Stein werden lässt ist eine Erfindung Dini's.

In dem Verfahren wird der Sand mit einer anorganischen Magnesium Epoxy Harz Mischung gebunden und so zu festem Stein. Hunderte Düsen sprühen diesen Kleber mit einer Auflösung von ca. 25dpi auf den Sand was für einen Drucker in dieser Dimension kein schlechter Wert ist. So entsteht nach und nach, Ebene für Ebene das gewünschte Objekt. Unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar, so ist Dini teil des Aurora Programms der Europäischen Raumfahrtbehörde die daran arbeitet aus Mondsand Unterkünfte zu drucken. Dini's persönlicher Traum ist es jedoch eines Tages die Sagrada Familia zu vollenden. Bisher sind jedoch die Gaudiesquen Skulpturen das Haupteinsatzgebiet.

[Quelle: Blueprint]

3D Drucker verhelfen Avatar zu Kinoerfolg


Obwohl Avatar mit nur 3 Oskars bedacht wurde ist der Film technologisch gesehen eine Meisterleistung. 

3D Drucker haben einen nicht unwesentlichen Teil am Erfolg des Kinofilmes Avatar. James Cameron vertraute auf ausgedruckte Miniaturen der Humanoiden um die Umwelt und Lichtverhältnisse des fiktionalen Planeten zu simulieren. Die detaillierten blauhäutigen Figuren wurden als Lichtdoubles in nahezu jeder Kameraeinstellung für Testzwecke benutzt. Die Figuren wurden mit hochauflösenden 3D-Druckern der Firma Objet gefertigt.
Die Firma Objet druckte auch schon für andere Filme wie z.B. Coraline der bei den Oskars in der Kategorie "Bester Animationsfilm" nominiert war zahlreiche Objekte. Tausende Modelle von Autos, Türgriffen bis hin zu Nahrungsmittel-Attrappen wurden für den Film hergestellt. Durch die 3D-Druck Technologie war es auch möglich mit dem Animationscharakter Coraline über 200.000 verschiedene Gesichtsausdrücke zu zeigen.

The Foresight Institute lobt 3D-Drucker Preis aus, Preisgeld $20.000 und $80.000


Der Kartik M. Gada Humanitarian Innovation Prize des Foresight Institute hat einen Wettbewerb mit dem Ziel ein 3D-Drucksystem zu entwickeln gestartet.

 

Der Wettbewerb ist in zwei Perioden unterteilt.

Der erste Wettbewerbsabschnitt hat eine Laufzeit bis Ende 2012 und ist mit einem Preisgeld von $20.000 dotiert.

In dieser ersten Phase soll ein 3D-Drucker entwickelt werden bei dem der RepRap 3D-Drucker als Vorbild dienen soll.

 

Folgende Anforderungen soll der 3D-Drucker erfüllen:

 

  • Druck von mindestens drei verschiedenen Materialien, inklusive eines elektrisch leitfähigen
  • Druck von elektronischen Platinen
  • Druckplattformen überstehen mindestens 20 Druckzyklen
  • Material- und Teilekosten unter 200 Dollar bei Druck von 90% der Geräteteile
  • Druckgröße der Teile von mindestens 300 x 300 x 100mm
  • Unbeaufsichtigter Druck eines vollständigen Druckerteile-Replikats innerhalb 10 Tagen mit maximal einem Druckerausfall
  • Autonomer Druck ohne angeschlossenen PC
  • Leistungsaufnahme von maximal 60 Watt
  • Freie Nutzung durch die Community, Lizensierung unter GPL oder BSD

 

 

Die zweite Phase hält zwar ein Preisgeld von $80.000 bereit, die Anforderungen sind jedoch sehr hoch.
Folgende Anforderungen müssen bis Ende 2015 erfüllt werden um den Wettbewerb zu gewinnen.

 

  • Materialkosten nicht höher als 4 Dollar pro Kilogramm
  • Druck eines vollständigen Druckerteile-Replikats innerhalb 7 Tagen, einschließlich Nachladezeit und Beseitigung von Störungen.
  • Material- und Teilekosten unter 200 Dollar bei Druck von 90% der Geräteteile

 

Das erste Kriterium zielt auf die Nutzung vorhandener Reststoffe, also das Recycling, ab. Weiterhin werden bewertet:

 

  • Software, die Serien von RepRap-Druckern steuert
  • Hard-/Software, die dem Drucker fertige Teile entnimmt
  • Hard-/Software, die gedruckte Teile sortiert, säubert und zusammenfügt
  • Innovationen im Plastik-Recycling und Entwicklung passender Zerkleinerer und Extruder

Fertige Gerichte aus dem 3D-Drucker


Amerikanische Forscher des MIT haben eine Konzeptstudie eines 3D-Drucker entwickelt mit dem es möglich sein soll Gerichte auszudrucken.
Kanister die gekühlt auf dem Drucker gelagert sind, halten die Zutaten bereit die durch Leitungen an Düsen weitergepumpt werden und Schicht für Schicht das gwünschte Essen aufbauen.
Das Rezept wird vermutlich vorher am Computer zusammengestellt und an den Drucker gesendet.Cornucopia
Quelle: http://web.media.mit.edu/~marcelo/cornucopia/index.html

Der MakerBot 3D-Drucker in Aktion


Hier könnt Ihr den MakerBot von Maker Industries in Aktion sehen.

 

RepRap 3D-Drucker in Aktion


Der RepRap vom gleichnamigen Projekt in Aktion.

 

Das Jahrzent des 3D-Drucks?!!


Nachdem Hewlett Packard eine zusammenarbeit mit Stratasys angekündigt hat, ist davon auszugehen das auch bald andere namhafte Druckerhersteller in das Geschäft mit 3D-Druckern einsteigen werden. Nach einem, durch die Wirtschaftskrise schweren Jahr für Druckerhersteller müssen neue Absatzmärkten erschlossen werden und der 3D-Druck Markt mit seinen wachsenden Fabber Communities bietet einen Interessanten Markt. Alles in allem wird es ein spannendes Jahrzehnt im Bereich Digitale Fabrikation und Rapid Prototyping.