3D-Drucker stellt implantierbare Organe her


Einer Kalifornischen Firma des Medizin Sektors ist es gelungen mithilfe eines 3D-Laserdruckers Arterien und anderes biologisches Gewebe zu drucken. Durch diese Entwicklung soll es in Zukunft möglich sein Patienten die auf eine dringende Organspende angewiesen sind, schnell und ohne lange Wartezeit zu behandeln und gedruckte individuelle Organe zu implantieren. Die 3D Laserdruck Technik die dafür verwendet wird, ist normalerweise für das erstellen von Maschinenbauteilen für die Industrie zuständig. Aber anstatt Plastik und Metall zu drucken, verbindet der "Bioprinter" lebendes Gewebe. Zwei Druckköpfe sorgen dafür das das lebende Gewebe zwischen ein spezielles Gel Lage für Lage mit Mikroskopischer Präzision aufgetragen wird. Danach werden zahlreiche gedruckte Lagen in eine speziell hergestellte Form bzw. Gerüst übertragen und das lebende Gewebe beginnt sich zu verbinden.

Kostengünstiger 3D-Drucker vorgestellt


Purple Platypus, einer der führenden Händler von 3D-Druck Systemen, hat vergangene Woche den BFB 3000 Panther vorgestellt. Der BFB 3000 Panther ist der erste voll funktionsfähige Farb 3D-Drucker der unter $4,000 vertrieben wird.

 

Der 3D-Drucker wurde der Öffentlichkeit offiziell auf der Konferenz und Messe RAPID 2010 in Anaheim zwischen dem 18-20 Mai vorgestellt.
Produziert und hergestellt von Bits from Bytes Ltd. aus North Sommerset in England, ist es möglich als kleinerer Betrieb oder Produktdesigner, Architekt oder Privatmann einen kostengünstigen 3D-Farbdrucker anzuschaffen. Der BFB 300 Panther druckt schnell und sparsam Modelle und Teile die aus CAD-Dateien stammen. Der Integrierte SD-Kartenslot macht es dem 3D-Drucker möglich die CAD-Dateien auch ohne Verbindung zum Computer auszudrucken und so im Standalone Betrieb tätig zu sein.

 

Spezifikationen:

Gerätegröße: (580 x 520 x 520mm)
Druckfläche: Doppeldruckkopf (285 x 300 x 200mm)
Schichtdicke: bis 0.1mm
Druckgeschwindigkeit: 15mm3 pro Sekunde
Materialkosten: unter $2 pro kubik inch.
Druckkopf Temperatur: bis zu 280°C
Max Stromaufnahme: 90W
Gewicht: 31kg
   

Hewlett Packard liefert 3D-Drucker aus


Wie in einem unserer früheren Artikel berichtet, ist Hewlett Packard eine strategische Partnerschaft mit Stratasys eingegangen. Es wurde berichtet das HP noch in diesem Jahr einen 3D-Drucker ausliefern wird. Wie nun aus einigen Quellen bekannt wird, wird HP nun schneller als erwartet mit der Auslieferung eines 3D-Druckers beginnen. Die 3D-Drucker die von der Firma Stratasys für HP gefertigt werden voraussichtlich in fünf Euopäische Länder ausgeliefert. Als Ziel ist jedoch geplant die weltweite Verfügbarkeit zu gewährleisten. Sollte dies HP gelingen wird das zu einem sehr entscheidenden Schritt in der noch jungen Fabbing Community.


Wie der Stratasys Vorstandschef und CEO Scott Crump wiederholt: "Wir glauben das die Zeit für einen 3D-Drucker für die breite Masse reif ist. Weiterhin glauben wir das Verkaufs- und Vertriebskapazitäten von HP unvergleichlich sind und zusammen mit Stratasys so eine weltweite Benutzung von 3D-Druckern möglich sein wird."

Die Erste Produktlinie wird sich noch auf den maschinellen Design Markt (MCAD) in den ausgewählten Ländern konzentrieren. Es wird aber nur eine Frage der Zeit sein bis das Engagement HP's auch in den privaten DIY Sektor einzug halten wird und ein günstiger Heim 3D-Drucker erhältich sein wird.

 

[ Update 22. April 2010 - 09:50 ]
HP startet den Verkauf des 3D-Druckers nun im Mai, es werden zwei Modelle angeboten. Der HP DesignJet 3D wird für ca. 15.000 Euro und der HP DesignJet 3D Color für 19.200 Euro im Handel erhältlich sein. Als Druckmaterial wird recyclebarer Kunstoff benutzt das HP Thermoplastic nennt. Der einfarbige Ausdruck ist elfenbeinfarbig, die farbigen Ausdrucke werden in bis zu 8 unterschiedlichen Farben möglich sein.

Fabbing XXL - Das erste gedruckte Gebäude der Welt.


Bisher befasste sich diese Website mit 3D-Druckern die locker auf dem Schreibtisch Platz haben, der 3D-Drucker den der Italiener Enrico Dini aus Pisa in Italien gebaut hat überschreitet dieses Maß aber bei weitem.
Der riesige Drucker ist in der Lage aus einfachem Sand riesige Skulpturen, Strukturen und Gebilde in Stein entstehen zu lassen. Dini der an diesem Projekt in den letzten 7 Jahren gearbeitet hat und seine Fähigkeiten im Programmieren von 6-Achs Industrie Robotern erlernt hat, baute den Drucker den er D-Shape nennt zusammen mit seinem Bruder. Auch die Methode die das Ausgangsmaterial Sand zu Stein werden lässt ist eine Erfindung Dini's.

In dem Verfahren wird der Sand mit einer anorganischen Magnesium Epoxy Harz Mischung gebunden und so zu festem Stein. Hunderte Düsen sprühen diesen Kleber mit einer Auflösung von ca. 25dpi auf den Sand was für einen Drucker in dieser Dimension kein schlechter Wert ist. So entsteht nach und nach, Ebene für Ebene das gewünschte Objekt. Unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten sind denkbar, so ist Dini teil des Aurora Programms der Europäischen Raumfahrtbehörde die daran arbeitet aus Mondsand Unterkünfte zu drucken. Dini's persönlicher Traum ist es jedoch eines Tages die Sagrada Familia zu vollenden. Bisher sind jedoch die Gaudiesquen Skulpturen das Haupteinsatzgebiet.

[Quelle: Blueprint]

3D Drucker verhelfen Avatar zu Kinoerfolg


Obwohl Avatar mit nur 3 Oskars bedacht wurde ist der Film technologisch gesehen eine Meisterleistung. 

3D Drucker haben einen nicht unwesentlichen Teil am Erfolg des Kinofilmes Avatar. James Cameron vertraute auf ausgedruckte Miniaturen der Humanoiden um die Umwelt und Lichtverhältnisse des fiktionalen Planeten zu simulieren. Die detaillierten blauhäutigen Figuren wurden als Lichtdoubles in nahezu jeder Kameraeinstellung für Testzwecke benutzt. Die Figuren wurden mit hochauflösenden 3D-Druckern der Firma Objet gefertigt.
Die Firma Objet druckte auch schon für andere Filme wie z.B. Coraline der bei den Oskars in der Kategorie "Bester Animationsfilm" nominiert war zahlreiche Objekte. Tausende Modelle von Autos, Türgriffen bis hin zu Nahrungsmittel-Attrappen wurden für den Film hergestellt. Durch die 3D-Druck Technologie war es auch möglich mit dem Animationscharakter Coraline über 200.000 verschiedene Gesichtsausdrücke zu zeigen.

Fertige Gerichte aus dem 3D-Drucker


Amerikanische Forscher des MIT haben eine Konzeptstudie eines 3D-Drucker entwickelt mit dem es möglich sein soll Gerichte auszudrucken.
Kanister die gekühlt auf dem Drucker gelagert sind, halten die Zutaten bereit die durch Leitungen an Düsen weitergepumpt werden und Schicht für Schicht das gwünschte Essen aufbauen.
Das Rezept wird vermutlich vorher am Computer zusammengestellt und an den Drucker gesendet.Cornucopia
Quelle: http://web.media.mit.edu/~marcelo/cornucopia/index.html

Der MakerBot 3D-Drucker in Aktion


Hier könnt Ihr den MakerBot von Maker Industries in Aktion sehen.

 

RepRap 3D-Drucker in Aktion


Der RepRap vom gleichnamigen Projekt in Aktion.